tagtoag
[ˈtaktoːak]
1. Bedeutung und Herkunft
Assimilierte, kindersprachliche Artikulation des Begriffs Traktor. Charakteristisch für die phonologische Entwicklung im frühkindlichen Spracherwerb (etwa ab dem 3. Lebensjahr). Komplexe Konsonantencluster wie „tr“ und „kt“ werden durch die kindliche Zungenmotorik vereinfacht, was zu der weicheren, vokallastigen Lautbildung führt.
„Der Junge stand am Zaun und beobachtete fasziniert den Tagtoag bei der Feldarbeit.“
Verwandte Form: Verbableitung
tagtoagen
Bedeutung: Das Imitieren der Fahrbewegungen und Motorengeräusche eines Traktors, meist im Rahmen des kindlichen Spiels mit entsprechenden Modellfahrzeugen.
„Er tagtoagt nun schon seit einer Stunde hochkonzentriert mit seinem Spielzeug durch den Sandkasten.“